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BDU-Studie: "Facts & Figures zum Beratermarkt 2005/2006"
wurde kürzlich vorgelegt.
Der BDU hat seine Zahlen zum Beratermarkt veröffentlicht. Grundlage
ist die Studie "Facts & Figures zum Beratermarkt 2005/2006"
für die rund 1.100 Beratungsgesellschaften nach ihren Geschäftsergebnissen
und -prognosen befragt wurden.
Die Zahlen stimmen optimistisch. Die Beratungsgesellschaften können
zufrieden auf das vergangene Jahr blicken und sehen ebenso zuversichtlich
in die Zukunft. Die Branche konnte im Jahr 2005 einen Wachstum um 7,3
% auf 13,2 Milliarden Euro verbuchen, nachdem sie in den Jahren in den
Jahren 2002 bis 2004 noch mit einer für sie ungewohnt schwachen Branchenkonjunktur
zu kämpfen hatte.
Einen wichtigen Auslöser für diese positive Entwicklung nennt
BDU-Präsident Rémi Redley: "Wirtschaft und Industrie
setzen wieder auf Wachstumsprojekte. Die Unternehmen haben zurückliegend
ihre Kosten gesenkt, stehen vielfach blendend da und wollen nun ihre Marktchancen
offensiv nutzen".
Der Marktanteil des Beratungsfeldes Strategieberatung am Gesamtumsatz
der Branche ist 2005 deutlich angestiegen. Er beträgt nun gut 30
Prozent nach 24,5 Prozent in 2004. Getrieben wurde diese Entwicklung hauptsächlich
durch die gestiegene Nachfrage der
Klienten nach wachstumsorientierten Beratungsprojekten. Das Beratungsfeld
mit dem größten Anteil am Gesamtumsatz der Consultingbranche
bleibt die Organisations- und Prozessberatung mit 34 Prozent (2004: 35,5
Prozent), die ebenfalls wie die IT-Beratung Nachfrageverluste im Vergleich
zum Vorjahr hinnehmen musste. Ihr Anteil am Gesamtumsatz ging um 3,5 Prozent
von 28,5 Prozent auf 25 Prozent zurück.
Auch für das Geschäftsjahr 2006 zeigt sich die Branche zuversichtlich:
Über 80 Prozent der Beratungsgesellschaften erwarten steigende Umsätze,
nur fünf Prozent sinkende. Betrachtet man die Einschätzung der
Berater aus den einzelnen Beratungsfeldern, so wird die Erwartung auf
steigende Umsätze in 2006 besonders von IT-Beratern mit gut 86 Prozent
und von Strategieberatern mit 83 Prozent getragen. Eine verstärkte
Nachfrage nach Beratungsprojekten erwarten die Teilnehmer der Marktstudie
infolge der zunehmenden Unternehmensfusionen und Börsengänge
sowie durch steigende Investitionen von Private-Equity-Firmen.
2005 arbeiteten in Deutschland rund 68.500 Unternehmensberater in 14.000
Beratungsgesellschaften. Für das anziehende Geschäft sollen
diese Zahlen für das Jahr 2006 erhöht werden. Chancen bieten
sich dabei sowohl für berufserfahrene Know-how-Träger aus der
Linien- oder gehobenen Managementebene als auch für besonders qualifizierte
Hochschulabsolventen.
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